Jetzt ist es wieder soweit…

Die alljährliche Post des Steueramtes flattert uns wieder ins Haus. Für viele von uns eine lästige Pflicht, die erfüllt werden muss.

Steuererklärung ausfüllen lassen

Jedes Jahr stellen sich dieselben Fragen. Hat sich etwas geändert? Welche Unterlagen muss ich mitschicken? Was muss ich wo eintragen um mein Steuersparpotenzial voll auszuschöpfen.

Hier sind wir Ihnen gern behilflich.

Wir - das ist die sutag gmbh mit ihrem Team. Seit November letzten Jahres sind wir in der Fährhüttenstrasse 13 in Trübbach ansässig.

Ganz unbekannt sind wir in der Gemeinde Wartau nicht. Schon an unserem langjährigen Standort in Buchs haben wir eine treue Kundschaft aus der hiesigen Gemeinde bedient. Wir freuen uns, dies auch weiterhin tun zu dürfen und heissen jeden neuen Kunden herzlich willkommen.

Damit das leidige Thema "Steuererklärung" seinen Schrecken ein wenig verliert möchten wir Ihnen mit den nachfolgenden Informationen behilflich sein.

Im Steuerjahr 2019 haben sich einige Änderungen ergeben:

  • Ziff. 13.1 Säule 3a: Erwerbstätige mit Einzahlungen in die 2. Säule (Pensionskasse) dürfen neu einen maximalen Betrag von 6'826 Fr. in Abzug bringen und Erwerbstätige ohne Einzahlung in die 2. Säule 20% des Erwerbseinkommen aber maximal 34'128 Fr.
  • Ziff. 14. Versicherungsprämien: Pro Kind dürfen neu 1'000 Fr. anstatt 600 Fr. in Abzug gebracht werden.
  • Ziff. 16.1 Verwaltung: Bei Einsatzkosten von den einzelnen steuerbaren Gewinnen sind neu auch die abgebuchten Spieleinsätze von Online-Spielen bis zu einer Höhe von maximal 25'000 Fr. möglich.
  • Ziff. 16.2 Kinderbetreuung: Für jedes Kind unter 14 Jahren konnte bisher ein Abzug in Höhe von 7'500 Fr. in Abzug gebracht werden. Dieser Betrag wurde neu auf 25'000 Fr. / pro Kind erhöht.

Die nachstehende Checkliste soll es Ihnen erleichtern die für Sie relevanten Belege zusammenzustellen.

1. Einkünfte:

⇒ Lohnausweise

⇒ Einnahmen aus selbständiger Tätigkeit z.B. Bilanz/Erfolgsrechnung

⇒ Belege über Renten, Abrechnungen über Erwerbsausfall, Taggelder, Unterhaltsbeiträgen, Einkünfte aus unverteilten Erbschaften

2. Guthaben und Schulden:

⇒ Zins- und Saldenbestätigungen per 31.12. von sämtlichen Bankkonten, Depotauszüge und Bescheinigungen anderer Geldanlagen

⇒ Zins- und Saldenbestätigung Hypothekarzinsen

⇒ Zins- und Saldenbestätigung andere Darlehen wie auch Privatdarlehen

⇒ Zinsabrechnungen von ausländischen und im Steuerjahr aufgelösten Konten

⇒ Private Fahrzeuge: Datum des Erwerbs und Anschaffungswert (keine Leasingfahrzeuge)

⇒ Bescheinigung über Rückkaufwerte von Lebensversicherungen

Zu den Schuldzinsen gehören auch Verzugszinsen bei Steuerschulden. Eine Bescheinigung hierzu kann beim Steueramt angefordert werden.

3. Abzüge:

⇒ Angaben über Arbeitsweg und Verpflegung

⇒ Belege über eigene Weiterbildungskosten (nur wenn sie die Pauschale von 400 Fr. überschreiten)

⇒ Belege über Ausbildungs- und Betreuungskosten Kinder

⇒ Nachweis über bezahlte Unterhaltsbeiträge und Zahlungen an unterstützte Personen

⇒ Einkaufsbeiträge in die 2. Säule und Bescheinigungen 3. Säule

⇒ Kosten und Prämienbescheinigung der Krankenkassen (kann bei Krankenkassen angefordert werden)

⇒ Belege über Zahnarztkosten, Brillen und sonstigen Gesundheitskosten

4. Liegenschaft:

⇒ Liegenschaftsausweis mit Verkehrs- und Eigenmietwert (aktuellste Schätzung)

⇒ Unterlagen über Miet- und Pachteinnahmen

⇒ Unterhaltsaufwendungen

Sollten die Unterhaltsaufwendungen für Ihre Liegenschaft über 20 % des Mietwertes bzw. Mietertrages betragen, lohnt es sich, anstelle des Pauschalabzuges die effektiven Kosten geltend zu machen. Massgebend ist das Rechnungsdatum.

Sind alle Belege beisammen, kann die Steuererklärung ausgefüllt oder online erfasst und eingereicht werden. Eigentlich ganz einfach, oder? Und sind wir mal ehrlich, das gute an der Steuererklärung ist, dass man mal endlich die Schubladen, auf der Suche nach Belegen, wieder ordentlich aufgeräumt hat.

Wir stehen Ihnen mit unserem Team bei dieser und auch anderen Aufgaben sehr gerne zur Seite.